Hunde

Hunde und Pferde sind die bekanntesten Haustiere. Sie werden von Menschen gezüchtet vor allem weil sie nützlich sind, aber sie können auch der Vergnügung dienen.

Die urspüngliche Rolle des Hundes war die Bewachung und der Schutz des Hauses oder der anderen Halbseligkeiten, zum Beispiel die Herde. Gleichzeitig diente er als Begleitung bei der Jagd. Mit der Zeit wurden die Fähigkeiten der Hunde (hohe Leistungsfähigkeit des Ohres, scharfe Geruchsempfindung) auch in anderen Bereichen eingesetzt. Rettungshunde helfen bei der Suche nach verschüteten Menschen, Blindenführhunde und andere sogenannte Assistenzhunde erleichtern das Leben von behinderten Menschen. Polizeihunde werden zum finden von Drogen, Sprengstoff und vermissten Personen eingesetzt. Es gibt allerdings eine weitere Verwendung der Hunde, die immer wieder zu negativen Schlagzeilen führen: die Kampfhunde, die zur Unterhaltung der Menschen blutige Kämpfe führen müssen.

Die Geschichte des Hundes geht auf die Wölfe zurück. Diese Raubtiere näherten sich der Menschen, weil sie dort leichter Nahrung fanden und mit der Zeit akzeptierten sie ihn als „Führer”. Aus dem langen Zusammenleben mit dem Menschen entwickelten sich die verschiedensten Hunderassen. Auf der Welt gibt es ungefähr 300 anerkannte Hunderassen. Die bekanntesten sind: Boxer, Schäferhunde, Terrier, Pudel, Dackel und Labrador. Daneben existieren zahlreiche Mischlinge.

 

Pferde

Das Pferd ist ein genauso treuer und hilfsreicher Geselle der Menschen wie der Hund. Das Hauspferd, das wir kennen stammt von den Wildpferden ab, die in den Wäldern der nördlichen Hemisphäre lebten. In der Antike wurden Pferde in den Kämpfen eingesetzt, zuerst vor dem Streitwagen, später auch als Kavallerie d.h. berittene militärische Einheiten. Seit dem Mittelalter werden diese Tiere auch als Arbeitstiere verwendet.

Es gibt ungefähr 200 Pferderassen (Araber, Haflinger, Lippizaner, Quarterhorses, Trakehner und viele mehr), die in vier verschiedene Gruppen eingeteilt werden können: Warmblut, Kaltblut, Vollblut und Halbblut. Diese Bezeichungen beziehen sich auf dem Temperament der Pferde. Warmblüter sind zum Beispiel ruhig und beweglich und sind deshalb vorzügliche Dressur- und Springpferde. Kaltblülter werden als Zug- und Lastpferde eingesetzt, denn sie sind gross, kräftig und friedlich. Die Vollblülter sind Rennpferde wegen ihrer Schlankheit und Schnelligkeit.

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